Parteiversammlung  11. Februar 2010  
  Bericht von Karin Pfister  
       
       
  § Nein zur Kürzung der Renten  
   

An ihrer Parteiversammlung sprach sich die SVP Wädenswil gegen eine Rentenverkürzung durch eine weitere Senkung des Umwandlungssatzes aus. Zudem beschloss sie die Unterstützung der FDP-Kandidatur für das Stadtpräsidium.

 
   

Der Parteipräsident der SVP, Erich Schärer, begrüsste im Landgasthof Halbinsel Au die Parteimitglieder sowie die drei verbliebenen Kandidaten für das Stadtpräsidium von der CVP, FDP und EVP. Diese erhielten die Gelegenheit, sich einzeln der Versammlung vorzustellen und deren Fragen zu beantworten. Nach eingehender Diskussion wurde der Beschluss gefasst, Felicitas Taddei von der FDP in ihrer Kandidatur für das Stadtpräsidium zu unterstützen.

Die Anwesenden waren sich einig, dass eine Wohnstadt wie Wädenswil über ein angemessenes Kranken- und Altersheim verfügen müsse. Das Alterskonzept sei unter Mitwirkung der Senioren ausgearbeitet worden und würde so den Bedürfnissen der Benutzer gerecht. Mit dem Umbau der Frohmatt würde das Alterskonzept umgesetzt und gleichzeitig einem grossen Anliegen der Wädenswiler Genüge getan. So wurde der Erneuerung Frohmatt mit Bewilligung des Bruttobaukredites zugestimmt. Ebenfalls Zustimmung erfuhr die Vorlage für den Betrieb eines Wärmeverbundes, die aus einem Postulat von SVP und Grüne entstanden ist. Von besonderer Bedeutung sei der Abschluss eines Contracting-Vertrages, mit dem die Stadt die Verantwortung an jemanden mit der notwendigen Erfahrung übergebe. Der Bau und Betrieb einer Stadtbibliothek wurde nicht in Frage gestellt, aber die jährlich wiederkehrenden Betriebskosten bewogen die SVPler, Stimmfreigabe zu beschliessen.

 
   

Nein zum Rentenklau

 
   

Betreffend Verfassungsartikel über Forschung am Menschen und die sogenannte Tierschutzanwalt-Initative wurde die Nein-Parole gefasst. Die dritte eidgenössische Vorlage wurde intensiv diskutiert:

Obwohl die schweizerische und die kantonale SVP dem Mindestumwandlungsatz zustimmen, beschloss die Versammlung, diese Änderung vom Bundesgesetz abzulehnen. Durch die heutige wirtschaftliche Stressbelastung sei momentan die Lebenserwartung der jetzigen Generation eher kürzer, so dass die Renten länger gesichert seien. Statt dem Bürger die Rente zu kürzen, müsse vor allem bei den Verwaltungskosten gespart werden.

 
       
      Zürichsee-Zeitung, 17. Februar 2010  

 

 

 

zurück     oben